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January 16 2010

buerohengst
7460 5ab4 500
Der ewige Kult um den King

Dr. Nick, der berüchtigte Leibarzt Elvis Presleys, hat erstmals die dicke Krankenakte seines berühmten Patienten veröffentlicht. U.a. hatte der King...

-Rhythmusstörungen (Herz, Kreislauf, 2. Strophe)
-den Blues (bei den Schwarzen angesteckt)
-aufgrund seines Hüftschwungs schon mit Anfang Vierzig schwerste Schließmuskelschäden und Rumpfasthma
-morgens Fettsucht, mittags Magersucht, abends Brechdurchfall
-eine sehr frühe Form von Aids
-Schwangerschaftsstreifen (Bauch, Beine, Po, Nacken)
-Medikamentenallergie
Reposted byroody roody

January 15 2010

buerohengst
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ich hab bauchweh vom lachen.

January 13 2010

buerohengst
6183 e5c9
Ein gequälter Geist

Dominic Heinzl, selbsternannter Frechdachs, schlingert zwischen mutigem Boulevard und respektlosem Tratsch. Wofür wird er sich im ORF entscheiden?

January 11 2010

buerohengst
6111 12e4 500
Reposted bymashitkrannixbbdstromerfoe05ZitatdatenwolfschlumpiNorkNorkRolloprimevalmyheadLadyGogakadreiFreXxXDowdlesteemu

January 09 2010

buerohengst
5275 d64e
"Ich blickte kurz auf und banante den Ball dann zur Mitte."

(Ein Klassiker wird eben auch nach Jahren nicht unlustiger - Walter "Schoko" Schachner in seiner aktiven Fußballerzeit)

January 07 2010

buerohengst
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Can you believe it?

January 06 2010

buerohengst
1633 f18d
Wie funktionieren die Körperscanner?
Bei älteren Modellen muß der Passagier die Hose ausziehen, sich auf den Kopierer setzen, die Anzahl der Kopien angeben und die Starttaste drücken.

Was genau wird dargestellt?
Manche Nacktscanner zeigen nur Strichmännchen, z.B. bei Magermodels. Andere Geräte können Genitalien und Busen in stattlichen Einheitsgrößen darstellen, damit sich niemand schämen muß.

Gibt es gesundheitliche Risiken?
Wer zu lange nacktgescannt wird, kann sich erkälten.

Wie können die Persönlichkeitsrechte geschützt werden?
Um bestmögliche Transparenz im Umgang mit den sensiblen Daten zu gewährleisten, kann jeder die vom Scanner erhobenen Bilder auf der Webseite www.free-naked-bodyscannerpics-xxx.com einsehen und kommentieren.
Reposted byYYYDerSensenmannRollonacktscannerlydschiNorkNorkDowdlesHoazlteddybaerfinkreghsicksin

January 05 2010

buerohengst
5147 ec9d
Es darf geschossen werden

An dieser Stelle könnte ein Text über 10 Jahre Big Brother in Deutschland stehen. Die Huldigung gab es bereits gestern auf RTL2, einem der hauptverantwortlichen Sender dafür, dass das Fernsehen stirbt.
Eine zukünftiger Blog-Eintrag wird sich sicher auch noch einem Privat-Fotografen aus Deutschland widmen, der auf den Autobahnen von Salzburg und Bayern patroulliert, Fotos von frischen Unfällen macht und diese dann an Zeitungen und Fernsehen verkauft.

Aber nein, heute geht es um Österreich und seine Bürger, die zur Waffe greifen. Ein Trafikant erschießt einen bewaffneten Räuber, das Volk gerät daraufhin in Rage. War es berechtige Notwehr? Oder darf Selbstjustiz geübt werden? Hollywood-Filme bleiben in Erinnerung: Dirty Harry hat auch eigene Ansichten von Recht und Gesetz, er muss das Gesetz selbst in die Hand nehmen, es brechen um Gerechtigkeit zu erlangen.

Dem linken Gutmenschen rinnt ab nun jedesmal der Schweiß vom Gesicht, wenn er seine Zeitung kaufen geht. Er sagt: Der Dieb hatte nur eine Attrappe in der Hand! Und wurde dafür gnadenlos mit einem Schuss durch die Brust niedergestreckt. Der linke Gutmensch wird zukünftig seinen Trafikanten vorab immer informieren, welches Hauberl (keine Räubermaske), welches Handy (keine Pistole) und welches Auto (kein Fluchtwagen) er dabei zu haben pflegt. Die Gewalt ufert aus, Österreich ist schiesswütig.

Die Liberalen hingegen sehen die Sicherheitslage in Wien eskalieren, fordern mehr Polizei auf den Straßen und bemühen die Statistiken. Die sind aber wahrlich nicht ohne. Im Vorjahr sind allein von Jänner bis November 103 Trafiken in Wien überfallen worden. In der Leopoldstadt, wo der Räuber erschossen wurde, ist die Zahl der Überfälle im Vergleich zu anderen Bezirken doppelt so hoch.
Ihr alle Räuber da draußen: Seid gewarnt! Es zahlt sich nicht mehr aus, wegen hundert Euro euer Leben zu riskieren.

Ein ganz richtige Meinung gibt es wohl nicht, was sich aber, nachdem das Gehirn ein wenig durchgelüftet wurde, sagen lässt, ist:
Ja der Räuber muss mittlerweile damit rechnen, dass ängstliche Bürger nicht mehr nur zuschauen, wie sie ausgenommen werden.

Trotzdem: Letztendlich hat der Trafikant für ein paar tausend Euro (wenn überhaupt soviel in der Kassa war) sein Leben aufs Spiel gesetzt. Was ein sehr fragwürdiges Verhalten ist.
Reposted byRollo Rollo

January 04 2010

buerohengst
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January 02 2010

buerohengst
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Der letzte Kaiser der Mode und der ohnmächtige ORF

Das neue Jahr startet ebenso skandalös wie das alte aufgehört hat: Der 77-jährige Modezar Valentino durfte sich beim Wiener Neujahrskonzert 2010 seinen großen Traum erfüllen: Er war für die Ballettausstattung, für die Kostüme der TänzerInnen verantwortlich. Kein Wunder, dass die Primaballerina in Valentino-Rot gekleidet war.

Die kritischen Medien dürften restfett oder noch immer angesoffen sein von Silvester: Am 1. Jänner ging es immer schon um das beste Symphonie-Orchester der Welt, und nicht um eine Industrie-Marke. Ansonsten stets eine scharfe Kritik für den ORF parat, wurde er diesmal für die eine gefühlte Stunde dauernde Werbung für Valentino weder kritisiert und schon gar nicht in der Luft zerissen. Der ORF zeigte neben der Choregraphie auch die Produktion der Kleider in allen Details, inklusive Valentino-Markeninsert.
Bezahlt hat Valentino dafür wahrscheinlich einen Spotpreis, und der ORF bleibt was er ist: Die größte Hure des österreichischen Medienkomplexes und eine der größten Huren in der Freunderlwirtschaft dieses Landes. Wenn ein "Maestro" anklopft, wird freundlich die Türe aufgehalten und der Teppich ausgerollt. Die Kollektion gibt's womöglich gratis, wenn jucken da schon ein paar Millionen Euro entgangene Werbegelder.
Außerdem gibt es ja noch den Steuerzahler. Eine Gebührenerhöhung ist für 2010 noch nicht vom Tisch.

Der große Valentino darf ruhig lächeln. Er erzielt den maximalen Werbeeffekt, spricht eine riesige Zielgruppe an. 50 Millionen Menschen lauschen weltweit den Wiener Philharmonikern vor dem TV-Gerät. Im kaputten italienischen Fernsehen oder bei Fashion TV in New York oder Mailand  könnte er sich mit solchen Werbevorgaben brausen gehen.

December 27 2009

buerohengst
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Kein Märchen

Auf Anregung der schwer konservativen Kräfte der Verwandschaft fiel der Blick dieser Tage auf die entlassenen oder auf Kolumnengröße zurückgestutzten neoliberalen Journalisten. Im Internet, in der Blogosphäre.

Dabei wurde eines gewiss: Befremdet fühlt man sich zeitweise nicht nur in der Familien-Diskussion um hausgebackene Themen in Politik und Wirtschaft. Der abgesagelte Andreas Unterberger (ehemaliger "Presse" und "Wiener Zeitung" Chefredakteur) rotzt in seinem Blog hin, was er sich soeben denkt und empfindet. Bashing gegen die SPÖ, ÖBB, verblödete Studenten, Weicheicher bei der ÖVP und den Föderalismus als Totengräber der Republik Österreich.

Sein politischer Ziehsohn heißt Christian Ortner und der schießt scharf gegen die Gegner der Freiheit des Marktes, gegen Menschen in der sozialen Hängematte und das feige unmündige Volk.

Die beiden sind Teil einer Clique, die sich liberal nennt, aber nicht liberal ist. Wie liberal kann man denn auch  schon sein, wenn man mit Polizeigewalt die Studentenproteste beenden will? Wie super-offen kann man sein, wenn man die Homo-Ehe als Pakt mit dem Teufel anprangert? Wo ist die Lberalität zu Hause? Etwa in den Flüchtlingszentren, wo Asylanten von der Gesellschaft weggehalten werden?
Was jedoch am lästigsten an solchen strukturkonservativen Menschen ist, dass sie nur eine Meinung gelten lassen. Und das ist die Ihre. Und wenn die Argumente im normalen Tonfall nicht ausreichen, muss halt geschrien werden.

Ein wahrlich Intellektueller will freilich gehört werden, muss aber womöglich nicht das Diskussionsniveau verlassen. Die Rechte verliert an Terrain, wird bissiger, fletscht die Zähne. So macht es keinen Sinn.

December 26 2009

buerohengst
Idylle verweigern

Für Lebenshilfe sorgt in Österreich verlässlich die Kronen Zeitung. Vor allem zu Weihnachten.
Bei uns wurde am 24. Dezember gestritten, die Gründe sind vielfältig. Dabei hätte sich die Zwietracht am Gabentisch so leicht vermeiden lassen. Hätte ich an diesem Tag nur die Kronen Zeitung gelesen. 
Rechtzeitig zum heiligen Abend gab's Tipps vom Psychologen. "Angst vor Stress und Streit am Heiligen Abend? Am besten die Erwartungen zurückschrauben!", heißt es im Ressort "Gesund leben".
Ich habe die Fassung verloren, weil meine Familie ohne mich angefangen hat zu essen. Es hieß, ich sei einfach ein wenig zu spät gekommen.

"Machen Sie keine strengen Pläne wegen der Menüfolge oder der Kleiderordnung". Richtig streng war es wirklich nicht. Die Suppe war bereits verputzt als ich kam, das Lachsfilet stand am Tisch. Da war keine Überwindung des eigenen Stolzes mehr möglich. Ich habe mich lauthals beschwert.
Das wegen dem Dresscode gab's bei uns übrigens nie. Ich erschien trotzdem mit Hemd und Kragen. 

"Betrachten Sie Weihnachten in erster Linie als Fest für die Kinder. Sie als Erwachsener, Ihre Sorgen, Verletzungen und Differenzen stehen am 24. 12. im Hintergrund". Nach Definition der Kinderrechtskonvention der UNO gilt als Kind, wer das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Mein Bruder ist 28, ich bin 25 Jahre alt. Wir streiten weiterhin wie kleine Jungs. Er könnte im Kopf noch die erste Schultüte in der Hand halten. Er ist der faulste Sack, den die Welt je gesehen hat.

Wir haben uns jedenfalls nicht zurückgehalten, Weihnachten war nicht an einem Tag zu retten, es ist ein Ganzjahresprojekt.
Alte Wunden, ungelöste Konflikte brechen auf, Vergangenes hat die Gegenwart fest im Griff.
Reposted byweihnachten weihnachten

December 25 2009

buerohengst

Art-Talk mit Daniel Richter

Wild und reich

Daniel Richter hat einen Meditationsraum, der ein bisschen so aussieht, als sei er in einem osteuropäischen Gefängnis. Das hindert ihn aber nicht daran,  ausdrucksfreche Gemälde zu produzieren. Dabei arbeitet er immer an mehreren gleichzeitig, die sich wie am Fließband der Fertigstellung nähern. Politisch hat er ein paar interessante Ansichten. Für ihn gibt es nämlich keinen großen Unterschied zwischen der Bombardierung von irgendwelchen Zivilisten mit Bomben oder mit Popkultur. Er glaubt, dass Gitarren und Gewehre sich gar nicht so unähnlich sind. Er stellt auch schon mal gerne einen Zusammenhang, zwischen dem Publikum auf Riesenrockshows und Internierten in Lagern im Sudan her. Man könnte glauben, dass es ihm hauptsächlich um den Einfluss der Popkultur auf die Realität geht. Reale Soldaten nehmen sich die Soldaten aus Apocalypse Now als Vorbild und der nächste Hollywood Film nimmt sich diese realen Soldaten als Vorbild. Ein Mann, der den Welt-Kulturbetrieb entschlüsselt hat und weiß, wie das Pop-Business läuft, hat Einblicke in sein Atelier gewährt. 

December 24 2009

buerohengst
9286 5860 500
Ist heute wirklich der 24. Dezember, also Heilig Abend?

Die Fernbedienung in die Hand, ein schwitzender Knopfdruck auf ORF 2 und es ist Gewissheit: Peter Rapp sammelt wieder Spenden für Licht ins Dunkel.

Es weihnachtet. Der Schnee schmilzt, Gehirne tauen, der Müßiggang führt in die Kirche. Oder ans Telefon.
Reposted byweihnachten weihnachten

December 22 2009

buerohengst
9747 166f
Attenzione

Die Ausnahmesituation ist vergleichbar mit dem Mauerfall, dem French Open Gewinn von Thomas Muster oder dem Banken-Supergau im Kärntner Wild-Westen: Unglaublich, aber wahr, der Bürohengst hat sechs Tage keine Spuren im Netz hinterlassen. Sechs Tage ohne einen Weblog-Eintrag, sechs Tage ohne Bestandsaufnahme des Gesellschafts-Klimas, sechs Tage ohne Dokumenation des Wahnwitzes dieser Welt.

Sechs Tage konnte kein Puls der Zeit gefühlt werden, der Patient klinisch tot. Kein Bürohengst, eher eine zarte Stute.

Was war passiert während das dritte Lager seine Machtbasis auf einen Bauernhof in den Karawanken verlegte? Während in Dubai die nimmermüden Quellen des Reichtums versiegten? Als der Kapitalismus die Preisschlacht um das Weihnachtsgeschäft gewonnen hatte?

Der Bürohengst ging im Vorweihnachtswahnsinn einfach unter. Kein Koks, keine Drogen, kein Punsch. Außer Lumpen nichts in der Hosentasche, Treffen mit anonymen Alkoholikern, auf der Suche nach dem goldenen Kind.

Die Nuller-Jahre gehen vorbei und in der Erinnerung bleibt die Traurigkeit. Für die Wirtschaft ein Decennium horribile, im Pop-Betrieb das letzte Aufbäumen des Urheberrechts, dazu Amateure als Kulturproduzenten.
Einige Größenordnung verschieben sich. 2003 werden Schreckensszenarien ausgerufen, weil der Ölpreis auf 30 Dollar je Barrel steigt, 2008 wird ein Wert von 140 Dollar von der Wirtschaft weitgehend kommentarlos verkraftet. Die ganze Wirtschaft digitalisiert sich, google steigt von einem kleinen Suchdienst zu einer zentralen Informationsdrehscheibe dieser Welt auf, Facebook ist Symbol für das ins Netz verlagerte Sozialleben, zuletzt "twittern" Menschen statt miteinander zu reden.

Und heute? Heute kommt Bushido nach Wien...

December 16 2009

buerohengst
Zeitmanagement ist ein kompletter Bullshit. Sie können Zeit nicht managen - nur ihr Verhalten.
— Michael Kastner
Reposted bytaveurfin

December 14 2009

buerohengst
0819 1301

Der begnadete Christian Hackl über Jens Lehmann

Tormänner sind generell eigen. Jens Lehmann wird aber immer unberechenbarer. "Er überschreitet Grenzen", sagt Franz Wohlfahrt

Wien/Stuttgart - Immerhin hat sich Jens Lehmann bei seinen Mannschaftskollegen entschuldigt. Wegen eines Vorfalls, der sich am Sonntag in Mainz zugetragen hat. Stuttgart führte 1:0, als der 40-jährige Goalie in der 87. Minute Aristide Bancé auf den Fuß trat. Lehmann wurde ausgeschlossen, Mainz nützte den Elfer zum 1:1. Und Stuttgart muss sich in der Tabelle weiterhin nach unten orientieren, ist 15. Mindestens so abenteuerlich wie das an Sinnlosigkeit kaum überbietbare Foul war des Tormanns Stadionflucht. Einem Fan hat er die Brille runtergerissen, es folgte ein Streit mit einem Kameramann. Dann suchte er ein Taxi, fand keines, stieg gnadenhalber in den Mannschaftsbus ein. Dieser musste vor einem Standplatz halten, Lehmann ließ sich zum Flughafen chauffieren.

Am Montag musste er in Stuttgart zum Rapport, Manager Horst Heldt und Trainer Christian Gross hatten darauf bestanden. Eine vorzeitige Trennung ist praktisch vom Tisch. Der als Disziplinfanatiker bekannte Gross wird aber weitere Egotrips auf keinen Fall dulden. "Mir geht der Mannschaftserfolg über alles. Wie Jens sich vor der Fankurve des Gegners hochgeschaukelt hat, das war peinlich", erklärte der Schweizer.

Der Vorgänger von Gross, Markus Babbel, hatte Lehmann suspendiert, weil er ohne Absprache das Oktoberfest besucht hatte. Und zwar nicht am Vormittag. Dass Lehmann später den Vorstand wegen der Entlassung von Babbel kritisiert hat, ist fast komisch. Witzig ist weiters, dass er die Geldstrafe von 40.000 Euro partout nicht zahlen will. Während des Champions-League-Spiels gegen Urziceni hat er das Feld verlassen, um hinter einer Werbebande zu verschwinden. Lehmann könnte gepinkelt haben. Eigentlich hätte ihn der Schiedsrichter ausschließen müssen. Schwein gehabt, Stuttgart siegte 3:1, stieg ins Achtelfinale auf.

Kein Handschlag

Franz Wohlfahrt, aktueller Tormanntrainer des österreichischen Nationalteams und einst Legionär bei Stuttgart (von 1996 bis 2000), hat Lehmann, als dieser für Schalke und Dortmund werkte, kennengelernt. "Ein distanzierter Ungustl, respektlos. Er hat immer den unter Torleuten üblichen Handschlag verweigert." Natürlich seien Goalies generell ein bisserl eigenwillig, "aber er überschreitet die Grenzen" . Der 45-jährige Wohlfahrt, der dem Standard versichert, kein diplomierter Psychologe zu sein, kann über Lehmanns Geisteszustand nur mutmaßen. "Vielleicht holt er am Ende seiner Karriere die Pubertät nach. Oder er gerät in Panik, weil es bald vorbei ist. Dann täte er mir leid, dann wäre er ein Fall für den Arzt. Normal ist man auf das Ende vorbereitet und genießt demütig jedes Spiel."

Möglicherweise - und Wohlfahrt ist immer noch kein diplomierter Psychologe - sei Oliver Kahns Schatten schuld an Lehmanns Aussetzern. "Kahn zuckte auch oft aus, er war aber der bessere Tormann. Und er hat einem jederzeit die Hand gegeben, war trotz aller Verrücktheiten ein Teamplayer. Zudem ist er würdig abgetreten." Kahn wäre, so Wohlfahrt, nie mit einem Hubschrauber zum Training geflogen, er hätte auch keinen Sonderstatus verlangt. Lehmann ließ sich in seinen Vertrag bei Stuttgart einen zusätzlichen freien Tag einbauen, um mehr Zeit mit seiner in München lebenden Familie zu verbringen. Dieser Passus wurde mittlerweile entfernt.

Lehmann verdrängte Kahn vor der WM 2006 aus dem deutschen Tor, der damalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann neigte zu unpopulären Entscheidungen. Lehmann spielte kein schlechtes Turnier, für die Öffentlichkeit blieb er aber zweite Wahl. Nach der EURO 2008 beendete er seine Teamkarriere, Monate später wollte er zurück, Joachim Löw sagte Nein. Wohlfahrt: "Lehmann wollte vermutlich mehr sein, als er war."

Dass er eventuell pinkeln musste, empfindet Wohlfahrt als nicht so schlimm. "Menschlich. Aber ich hätte eher in die Hose gemacht." (Christian Hackl, DER STANDARD, Printausgabe, Dienstag, 15. Dezember 2009)

December 13 2009

buerohengst
6434 fe31
Berlusconi in Mailand blutig geschlagen

Unterlippe aufgeplatzt, Nase gebrochen...

December 11 2009

buerohengst
SOS: Wo ist Johann Skocek?

Sachdienliche Hinweise folgen...

December 09 2009

buerohengst
"Die Republik, die von Herrn Neugebauer vor sich her geprügelt wird."

(Andre Heller über Fritz "die sprechende Betonstatue" Neugebauer)
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Schweinderl